Wilhelm Busch und Europäisches Brotmuseum

Die Wurzeln von Ebergötzen liegen im 11. Jahrhundert. Bekannt wurde die Gemeinde durch Wilhelm Busch, der dort einige Jahre seiner Schulzeit verbrachte. Mit etwas Fantasie können sich Besucher Max und Moritz vorstellen, wie sie in der Mühle ihr Unwesen trieben.

Die Mühle gibt es tatsächlich: Die alte Wassermühle gehörte einem Freund der Familie Busch. Seit den 1970er Jahren ist sie als „Wilhelm-Busch-Mühle“ eine Gedenkstätte, die Jahr für Jahr 20.000 Besucher anlockt. Dabei begeben sie sich nicht nur auf die Spuren des großen Humoristen. Bei Führungen erfährt man viel über die traditionelle Herstellung von Mehl.

Den Themen Mühle und Mehl hat sich auch das Europäische Brotmuseum verschrieben, das im ehemaligen Amtshaus des Amtes Radolfshausen untergebracht ist. Die Dauerausstellung widmet sich der Geschichte des Müllerhandwerks und des Brotes. Zu besichtigen sind auch ein Apothekergarten und ein Getreidegarten, in dem 15 Sorten bestaunt werden können. Die Prunkstücke sind allerdings die restaurierten Mühlen: eine Bockwindmühle von 1812 und eine Wassermühle, deren ursprünglicher Standort in Tirol war.

Nützliche Adressen

Wilhelm-Busch-Mühle
Mühlengasse 8
37136 Ebergötzen
Tel.: 0 55 07 – 71 81
Fax: 0 55 07 – 96 46 68
info(at)wilhelm-busch-muehle.de
www.wilhelm-busch-muehle.de

Kombikarte für beide Museen erhältlich.


Öffnungszeiten:  
Dienstag – Samstag 9–13 Uhr, 14–17 Uhr
Sonntag 10–13 Uhr, 14–17 Uhr
Montag für Gruppen ab 20 Personen nach Vereinbarung

Das Europäische Brotmuseum e. V. Ebergötzen
Göttinger Straße 7
37136 Ebergötzen
Tel.: 0 55 07 – 99 94 98
info(at)brotmuseum.de
www.brotmuseum.de

Kombikarte für beide Museen erhältlich.


Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag 9.30–16.30 Uhr
Sonntag und Feiertag 9.30–17.30 Uhr
Montag Ruhetag
November nur an Wochenenden, Dezember bis Ende Februar Winterpause