Bärenpark ausgezeichnet
Der Worbiser Bärenpark hat eine besondere Auszeichnung bekommen. Im Rahmen des unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler stehenden Projekts „365 Orte im Land der Ideen“ wurde der Park unter 2.200 Bewerbungen ausgewählt. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht beglückwünschte das gesamte Park-Team.
Ab dem kommenden Jahr darf der Worbiser Bärenpark sich „Ort im Land der Ideen“ nennen und sich mit einem Logo aus bunten Dahlien schmücken. Ausgewählt wurde der Park von einer unabhängigen Jury in der Kategorie „Sport und Tourismus“. Die Betreiber des Parks betonen die Einzigartigkeit des Tier-, Natur- und Artenschutzprojektes. Inzwischen habe der seid 1996 in Worbis in mehreren Bauetappen errichtete Alternative Bärenpark eine Reihe Nachahmer gefunden. Heute gebe es für Bären mehrere Orte in Deutschland, an denen die Tiere Zuflucht fänden und von Besuchern in einem großzügigen Lebensraum bestaunt würden. Einzigartig in Worbis sei jedoch nach wie vor die verhaltensgerechte Gemeinschaftshaltung von Bären und Wölfen sowie die Wissensvermittlung über die Ansprüche der Tiere und ihren weltweiten Missbrauch. Besonders stolz ist man an der Wipper auf die pädagogische Wirkung des Parks: „Mehr und mehr Menschen hinterfragen die Tierhaltung, der sie in Zoos, Tierparks und Zirkussen begegnen. Zoos verzichten indes mehr und mehr auf die Bärenhaltung, wenn sie keine gute Unterbringung der Tiere gewährleisten können“, heißt es in einer Mitteilung. Am vergangenen Dienstag beglückwünschte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eine Vertreterin des Bärenparks stellvertretend für alle anderen in der Erfurter Staatskanzlei. In Worbis soll die Auszeichnung gemeinsam mit Besuchern und Helfern des Bärenparks im kommenden Jahr am 10. Oktober zum Bärin-Maika-Tag gefeiert werden. Der Park ist einer von insgesamt neun ausgewählten „Orten im Land der Ideen“ in Thüringen. (vom 10. Dezember 2009) Weitere Informationen: |
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