Widmung der ersten Katholischen Radwegekirche
 |   Bianca Sippel von der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal mit dem Logo für die neue Radwegekirche.
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Die erste Katholische Radwegekirche in Thüringen wird am Sonntag, dem 20. Juni, feierlich gewidmet. Ab 14.00 Uhr gibt es für das Publikum in und an der Kirche „St. Laurentius“ in Bodenrode ein spannendes Programm.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Bodenrode-Westhausen, Franz-Josef Arend, wird der Männergesangsverein Westhausen die Gäste musikalisch unterhalten. Im Anschluss daran folgt die Andacht von Pfarrer Franz-Xaver Stubenitzky. Der Pfarrer war von Anfang an sehr aufgeschlossen gegenüber dem Thema „Radwegekirche“: „Wenn die Radwegekirche von den Radlern ebenso gut angenommen wird wie die Autobahnkirchen von den motorisierten Verkehrsteilnehmern, können wir zufrieden sein.“ Stubenitzky wird in der Radwegekirche ein Gäste- und Widmungsbuch auslegen. „Dort können sich Besucher eintragen und ihre Anliegen und Gedanken niederschreiben“, so der Pfarrer.
Im Anschluss an die Andacht sollen einige Gäste zu Wort kommen. So wird Pfarrer Christfried Boelter, der von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland für das Projekt „Offene Kirchen in Thüringen“ zuständig ist, ebenso sprechen wie Landrat Dr. Werner Henning und der HVE-Vorsitzende Gerold Wucherpfennig, der zugleich Abgeordneter im Thüringer Landtag ist.
Im Vorraum der Kirche stellt der Künstler Anton Jäger eine kleine Auswahl seiner Gemälde zum Thema „Kirchen und Wahlfahrtsstätten im Eichsfeld“ aus. Die Bodenröder Kirche wird in dieser Ausstellung nicht fehlen. Außerdem soll es einen Stand mit Routenplanern und viel Lektüre rund um´s Fahrrad geben – organisiert von der Buchhandlung Albert Multhauf aus Heiligenstadt.
„Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Anwesenden gesorgt. Die Freiwillige Feuerwehr Bodenrode und der Pfarrgemeinderat des Ortes organisieren Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und Getränke“, sagt Bianca Sippel von der Verwaltungsgemeinschaft „Leinetal“. Außerdem werde der Anger um die Kirche festlich geschmückt. Sippel ist für die Verwaltungsgemeinschaft an dem Projekt beteiligt und ist sich sicher, dass die Radwegekirche künftig von vielen Radlern genutzt wird. „Die St. Laurentius Kirche, der idyllische Dorfanger und gleich gegenüber der sogenannte „Wiener Hof“ mit seinem außergewöhnlichen Fachwerk – all dies ist schon für sich genommen einen Halt in Bodenrode wert“, sagt Sippel, die bereits in die Zukunft denkt: „Im Kirchenumfeld einschließlich des Angers ist eine Sanierung bzw. Neugestaltung der Anlagen geplant, auch ein Sagenpfad soll hier beginnen.“
Das Projekt „Radwegekirche Bodenrode“ ist Ergebnis einer Arbeitsgemeinschaft, in der sich neben Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal, der katholischen Kirche und des Ortes Bodenrode auch der Landkreis Eichsfeld sowie der Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld (HVE) engagieren.
Die Organisatoren hoffen auf zahlreiche (Rad-) Besucher und gutes Wetter, damit die Radwegekirche in Bodenrode allen Gästen in bester Erinnerung bleibt und sie gerne wieder kommen. (vom 14. Juni 2010)
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