Krippenausstellungen

Die Eichsfelder Krippenausstellungen gehören zu den bemerkenswertesten in ganz Deutschland. Nicht nur, weil sie so groß sind, dass sie den gesamten Chorraum der Kirchen ausfüllen. Oft sind es die kleinen Details, welche die Besucher beeindrucken.

Ein Höhepunkt der Krippenausstellungen findet sich im Südeichsfeld in der Pfarrkirche „St. Georg und Juliana“ von Küllstedt. In der größten Dorfkirche des Eichsfeldes überstrahlt der Stern von Bethlehem ab dem 13. Dezember die bis zu 13 Meter hohen Fichten und den drei Meter hohen Krippenstall. 53 Holzfiguren verteilen sich nahezu über den gesamten Chorraum. Neben diesem Prunkstück bietet Küllstedt auch rund 200 Hauskrippenausstellung, die aus so vielfältigen Materialien wie Stoff, Ton oder Legosteinen gefertigt sind. Die Gemeinde ist eine Station des Südeichsfelder Krippenweges, zu dem seit 1990 zehn Kirchengemeinden einladen.

Im Norden des Eichsfeldes gilt Gieboldehausen als Zentrum der Krippenkunst: Die dortige Pfarrkirche St. Laurentius präsentiert vom 24. Dezember bis Ende Januar eine der größten Krippen der Region. Auf rund 45 Quadratmetern ist aus Tannenzweigen, Moos, Steinen und Baumrinde eine Landschaft entstanden, welche die weihnachtliche Szene umgibt. Die fast 50 Figuren sind rund 80 Zentimeter hoch und sind beweglich. Ursprünglich stammen sie aus Oberammergau, für ihre Bekleidung sorgen aber Jahr für Jahr Frauen aus der Pfarrgemeinde.

Einen Besuch wert sind auch die Weihnachtskrippe in Effelder mit ihren 30 Zentimeter hohen handgeschnitzten Figuren und die Krippe in Kefferhausen, deren rund 60 Jahre alten Terrakottafiguren jeden Besucher in Erstaunen versetzen.

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