Höherberg bei Wollbrandshausen

Auf dem Gipfel des Höherberges (242 m) steht die Vierzehnheiligenkapelle, die am 21. Juni 1856 feierlich konsekriert wurde. Ihren Bau gelobte der Wollbrandshäuser Pfarrer August Vocke im Sommer 1850, als eine fürchterliche Choleraepidemie das Eichsfeld heimsuchte. Besonders betroffen waren Wollbrandshausen, Lindau und Krebeck, wo in drei Monaten allein 500 Menschen hinweg gerafft wurden.

Dem Gelübde folgte, mit den Spenden der Bewohner, der Bau einer kleinen Kapelle, die 1901/02 so erweitert wurde, dass jenes erste Bauwerk heute den Chor der Wallfahrtskirche ausmacht.

Die Gottesdienste an den Wallfahrtstagen finden auf dem baumbestandenen Areal vor der Kirche statt, auf dem auch die Kreuzwege enden, die von Wollbrandshausen und von Bodensee auf den Berg führen.

 

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