Ignatius-Wallfahrt Wingerode

Die Verehrung ihres Ordensgründers, des hl. Ignatius von Loyla, lag den Heiligenstädter Jesuiten sehr am Herzen; deshalb begründeten sie Mitte des 17. Jahrhunderts eine Wallfahrt zu einer Kapelle in der Flur von Wingerode.

Nach ihrer Erweiterung im Jahr 1661 wurde "am Sonntag in der Oktav des heiligen Ignatius für Gott in ihr das erste Meßopfer unter feierlichem Gesang dargebracht, nachdem eine Prozession aus der Pfarrkirche mit dem Hochwürdigsten Gut dorthin gezogen war."

Mit gebührenden Feierlichkeiten und einer Prozession der Pfarrgemeinde Wingerode wurde 1715 die neue Wallfahrtskapelle vom Bischöflichen Kommissarius Herwig Böning in Gegenwart des Paters Petrus Streit, Rektor des Jesuitenkollegs, des Probstes Johann Peter Schuchardt vom Kloster Beuren und weiterer Geistlicher geweiht.

Während der alljährlichen Ignatiuswallfahrt hält traditionsgemäß der Pfarrer von Beuren die Predigt, denn bis zur Säkularisation im Jahre 1803 gehörte die Pfarrstelle von Wingerode zum Zisterzienserinnenkloster Beuren.

 

Aktuelles:

Die Ignatiuswallfahrt findet am Sonntag nach dem Namensfest
des hl. Ignatius, dem 31. Juli, statt.
09.30 Uhr - Prozession von der St. - Johann - Kirche
Wingerode zur Ignatiuskapelle.