Rosengarten in Heilbad Heiligenstadt – aus der Zeit des Dichters

Ein berühmter früherer Bewohner von Heilbad Heiligenstadt hätte seine Freude daran gehabt. Doch für den gebürtigen Schleswig-Holsteiner Theodor Storm kam die Initiative des örtlichen  Lions Clubs rund 150 Jahre zu spät. Die Rede ist vom Rosengarten direkt am Literaturmuseum. Auf der im Jahr 2006 zu einem kleinen Rosarium umgestalteten Fläche wachsen heute viele historische Rosenarten aus der Zeit des berühmten Dichters.

Storm selbst war ein großer Rosen- und Gartenliebhaber und hat in seiner Heiligenstädter Zeit (1856 – 1864) einen Garten sehr vermisst. So schrieb er an seinen Freund Ludwig Pietsch: „Wie sehne ich mich jetzt, in unsrem gartenlosen Quartier, nach unsrer alten Heimat, wo der kühle feuchte Garten vor den Fenstern des großen Saals lag, den wir im Sommer bewohnten.“
Auf Initiative des Lions Clubs und nach Vorgaben des Leiters des Europäischen Rosariums ist das älteste Gebäude der Stadt, in dem das Storm-Museum untergebracht ist, nun um eine Attraktion reicher. Zu besichtigen ist der Garten mit den Rosenarten aus dem 19. Jahrhundert ebenso wie das Museum Dienstags bis Freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie Samstags und Sonntags von 14.30 bis 16.30 Uhr.

Kontakt

Literaturmuseum „Theodor Storm“
Am Berg
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel.: 0 36 06 - 61 37 94
Fax: 0 36 06 - 61 37 94
kontakt(at)stormmuseum.de
www.stormmuseum.de