Rhume-Leine-Erlebnispfad

Eine der ergiebigsten Karstquellen Europas, Eisvögel und Fischotter, abwechslungsreiche Auewälder sowie ein reicher Schatz an Kulturdenkmälern: Das ist der Rhume-Leine-Erlebnispfad.


Start des rund 50 km langen Radweges ist der Bahnhof Herzberg am Harz. Auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft der Radweg bis zur Rhumequelle in Rhumspringe.

 

Die kleine, reizvolle Residenzstadt Herzberg am Harz liegt idyllisch am Südrand des Harzes und grenzt unmittelbar an die Wälder des Nationalparks Harz an. Das über 950 Jahre alte Welfenschloss mit seiner seltenen, eigenwilligen Fachwerkarchitektur überragt die Stadt und bietet den Besuchern ein interessantes Stück Geschichte.

 

Im südlichen Harzvorland oberhalb von Pöhlde am Nordhang des Rotenberges liegt "König Heinrichs Vogelherd". Die frühmittelalterliche Burganlage besteht heute aus rekonstruierten Mauerresten und stammt aus dem 9. Jahrhundert. Die Burg war häufiger Aufenthaltsort des ersten deutschen Königs Heinrich I., der hier der Vogeljagd frönte. Der Sage nach erhielt König Heinrich I. hier im Jahre 919 die Nachricht von seiner Königserhebung und der Ort seinen heutigen Namen: "König Heinrichs Vogelherd".

 

Die Rhumequelle in Rhumspringe. Aus deren riesigem Quelltopf sprudeln pro Sekunde bis zu 5.000 Liter türkis-blaues Wasser – genug, um damit jeden Bewohner Deutschlands täglich mit zwei Litern zu versorgen.

 

In der naturbelassenen Auelandschaft leben neben dem Eisvogel auch Knoblauch- und Kreuzkröten. Gemütlich schlängeln sich Fluss und Radweg nach Gieboldehausen  zum ehemaligen „Burgsitz“ Schloss Gieboldehausen. Mit etwas Glück ist auch das Klappern der Störche zu hören, die sich im Ort angesiedelt haben. Bei Lindau lohnt ein kurzer Abstecher zur Mordmühle, wo der Sage nach eine tatkräftige Müllersmagd einigen Räubern den Garaus machte. Kurz hinter Lindau verlässt der Weg das Eichsfeld und führt über Wachenhausen nach Katlenburg. Die gleichnamige Burg thront hoch oben auf einem Hügel mit Blick auf den Harz und die umliegende Flusslandschaft. Über Berka und Elvershausen geht es weiter nach Northeim, in die Stadt des Fachwerks, der Masken und der Seenplatten – mal direkt entlang der Rhume, mal durch den Wald mit Blick auf den Fluss. Das verwunschene „Theater der Nacht“ unweit Northeims größter Kirche St. Sixti und die wunderschöne Fachwerk-Architektur lohnen einen Abstecher. Die letzte Etappe führt zur Northeimer Seenplatte, einem kleinen Paradies aus zehn größeren und kleineren Seen. Mehr als 170 Vogelarten ziehen Vogelkundler aus ganz Europa an. Ein Uferweg mit Schautafeln über die Tier- und Pflanzenwelt sowie idyllischen Rastplätzen bietet den perfekten Rahmen, die Natur zu genießen. Der Freizeitsee lädt zum Baden, Segeln, Surfen und Tretbootfahren ein. Der Rhume-Leine-Erlebnispfad endet an der Mündung der Rhume in die Leine.



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