MUSIK FÜR DEN KÖNIG

Bernhard Barth – CEMBALO

Sonntag, 21. Oktober, 16.00 Uhr

Großbodungen

Burgforum e.V. und Galerie in der Burg laden herzlich

zum Konzert in die Kemenate ein:

 

KONZERT am Sonntag, 21. Oktober, 16.00 Uhr

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.

Eine Reservierung ist erforderlich.

Galerie in der Burg, Fleckenstraße 41, 37345 Großbodungen

Tel. 036077 18934, graefin@galerie-in-der-burg.de

 

In diesem Konzert werden Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten zu hören sein, die an den europäischen Höfen der absolutistischen Zeit tätig waren. Die Blütezeit der Cembalomusik fällt in die Epoche des Absolutismus, der eine glanzvolle, aber auch kriegerische und leidvolle Zeit war.

Auch die Kirche war im Absolutismus ein herausragender Machtfaktor

Mit den großen europäischen Revolutionen endete die Zeit des Barock und damit auch der repräsentativen Hofmusik. Die nun folgende klassische und romantische Musik fand in den Salons und Konzertsälen des bürgerlichen Publikums statt. Damit einher ging die Verdrängung des Cembalo durch das Pianoforte.

 

Das Programm im Einzelnen:

 

Für den österreichischen Kaiser Ferdinand III. die Toccata No. 1 von Johann Jacob Froberger (1616-1667)

 

Für den preußischen König Friedrich II. das „musikalische Opfer“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750)

 

Für den englischen König Karl I. die Pavane „For these distracted Times“ von Thomas Tomkins (1572-1656)

 

Für den französischen König Ludwig XIV. drei kleine Stücke (La Majesteuse, La Zaide und Vertigo) von Joseph Nicolas Panerae Royer (1703-1755)

 

Für den russischen Gesandten Hermann Carl von Keyserlingk eine Arie in Variationen von Johann Sebastian Bach

 

Für Papst Innozenz X. die Toccata settima – komponiert vom päpstlichen Kammerdiener Michelangelo Rossi (1601-1656).

 

Bernhard Barth studierte zunächst Musikpädagogik und Orchesterleitung in Köln, Wien und Berlin. Von 2000 bis 2003 war er im Lehrauftrag an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin sowie als freischaffender Chorleiter beschäftigt: u. a. leitete er die St. Laurentius Kantorei Berlin Köpenick und den Berliner Polizeichor.

Aufführungen von eigenen Arrangements, Konzerte als Pianist und Organist, Musiktheaterprojekte, eigene Musicals und Improvisationskonzerte, Engagements als Studienleiter bei den Schlossfestspielen in Worms und an der Berliner Staatsoper und der Neuköllner Oper sind ein Teil seiner musikalischen Vielseitigkeit.

Berufsbegleitend studierte Bernhard Barth Kirchenmusik. Er erwarb 2007 das B-Diplom und 2011 das A-Diplom für Kirchenmusik in Halle/Saale und konzertiert seit dieser Zeit regelmäßig als Organist in Solokonzerten, u.a. in Jerusalem und als Cembalist in verschiedenen Barockmusikformationen. Seit 2017 ist Bernhard Barth in Werder (Havel) als Kirchenmusiker angestellt und wohnt mit seiner Familie in Brandenburg (Havel).

Innerhalb seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker und Musikpädagoge hat er viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet (z. B. 2014 bis 2016 am Domgymnasium und der Grundschule zu Brandenburg) und sich dabei auch populärmusikalische Stilistiken angeeignet. Seit 2016 leitet er den Brandenburger Jazz- und Popchor.

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