Facettenreiches Wanderparadies

Ruhige Wälder, bunte Streuobstwiesen und beschauliche Örtchen – das Eichsfeld lässt so manches Wanderherz höher schlagen.

Viele Besucher kommen, um im Eichsfeld zu wandern. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Ob der das die gesamte Region umrundende Eichfeldweg, eine Tour durch das teils grandios zerklüftete Südeichsfeld oder eine geführte Wanderung mit dem „Wanderbus“: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Gleich mehrere Wanderrouten führen durch den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, der die langgestreckten, bewaldeten Hügel­ketten des Hainichs mit den tief zertalten Muschelkalkplateaus des Eichsfeldes verbindet. Ein besonderes Kleinod der Natur bilden die Dieteröder Klippen, die mit ihrer 520m Höhe grandiose Blicke auf das Obereichsfeld gewähren. Ein 8,2 km langer Rundwander­weg macht mit den wichtigsten Lebensräumen im Naturpark vertraut.

Auch das bewaldete Ohmgebirge lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen ein. Die 512m hohen Hauröder Klippen lassen sich von Hauröden aus erklimmen. Bei klarer Sicht werden die An­strengungen des über 180 Höhenmeter führenden Aufstieges mit einem Blick auf den Brocken, die Bleichröder Berge und sogar auf das Kyffhäuserdenkmal belohnt. Eine nicht minder schöne Aussicht bieten die bizarren Aussichtsfelsen von Kanstein. Auch weniger geübte Wanderer können das Ohm­gebirge erwandern und dabei zum Beispiel die schöne Burg Bodenstein oberhalb von Wintzingerode besichtigen.

Als Geheimtipp für Wanderer gelten der obere und der untere Dünweg, die den Höhenzug des Düns erschließen. Der 485m hohe Katzenstein bietet bei klarer Sicht einen schönen Blick auf den Eichsfel­der Kessel, während am Horizont die Umrisse des Harzes zu erkennen sind.

Das von Heinz Sielmann gegründete Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen bietet sich ebenfalls als Wanderziel an. Bedrohte Nutztierrassen wie die Thüringerwald Ziege lassen sich hier hautnah be­obachten. Ein acht Kilometer langer Fußweg führt von dem Natur-Erlebniszentrum über den ehema­ligen Grenzstreifen zum Grenzlandmuseum Eichsfeld. Unter der jahrzehntelangen Abge­schie­den­heit des ehemaligen Todesstreifens schuf sich die Natur ein eigenes Refugium, das heute unter dem Schutz des Natur­schutz­groß­projektes „Grüne Band Eichsfeld-Werratal“ steht.

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Tel.: 0 55 27 - 91 40
Fax: 0 55 27 - 91 41 00
info@sielmann-stiftung.de
www.sielmann-stiftung.de

HVE Eichsfeld Touristik e. V.
Conrad-Hentrich-Platz 1
Leinefelde
37327 Leinefelde-Worbis
Tel.: 0 36 05 – 200 676 0
Fax: 0 36 05 – 200 676 6
info@eichsfeld.de
www.eichsfeld.de

Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Dorfstraße 40
37318 Fürstenhagen
Tel.: 0 36 1 - 57 3915 640
Fax: 0 36 1 - 57 3915 641
poststelle.ehw@nnl.thueringen.de
www.naturpark-ehw.de

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