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Kultur entdecken

Historisches Fachwerk und architektonische Highlights finden Sie in den Eichsfeld-Städten Dingelstädt, Duderstadt, Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis. Von hier aus lassen sich die Region mit ihrer naturnahen Umgebung, idyllisch gelegene Ortschaften, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und die kulinarischen Kostbarkeiten wunderbar erkunden.

Dingelstädt - Stadt des Handwerks

 

„Dingilstat“ gehört zu den ältesten Orten im Eichsfeld und wird 817 erstmals im „Codex Eberhardi“ erwähnt. Das Kloster Fulda hatte hier im 9. Jahrhundert Besitztümer. Der Mönch Eberhard fertigte Mitte des 12. Jahrhunderts von den Besitzurkunden des Klosters Abschriften an und fasste sie in dem bebilderten Prachtband zusammen.

1309 verlegte man die bis dahin auf der Burg Gleichenstein im Westerwald ansässige Gerichtsstätte nach Dingelstädt. Vermutlich hatte der Ort aber schon früher diese Funktion. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte Dingelstädt durch das Handwerk. Neben Woll- und Kammspinnereien siedelten sich seit dem ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert hier Zigarrenfabriken, Textilindustrie, Feilenhauereien, Mühlenbaufirmen und Maschinenfabriken an. Heute sind über 300 Handwerks- und Gewerbetriebe hier ansässig.
Repräsentative Wohn- und Geschäftsbauten des 18. - 20. Jahrhunderts bestimmen das Bild im denkmalgeschützten Altstadtkern. Das Mühlengehöft (Mühlhäuser Str. 11) mit einem repräsentativen Renaissancebau und einem reich gestalteten Portal gilt als ältestes erhaltenes Haus (1571). Auf einem Streifzug durch die Stadt begegnen außerdem viele eindrucksvolle Gebäude aus der Zeit des Historismus.

Tradition

Thüringenweit einzigartig ist der Brauch des jährlichen Steckenpferd-Reitens am Ostermontag. Die Vorschulkinder reiten auf ihren mit Glöckchen und bunten Bändern geschmückten hölzernen Pferdchen um die Marienkirche. Anschließend wartet auf die kleinen Reiter eine kleine Belohnung. Wahrscheinlich geht die Tradition auf das auch im Eichsfeld beliebte Osterreiten zurück, das im 18. Jahrhundert verboten wurde.

Der fast 300 Jahre alte und große Baumbestand, der 15 Stationen umfassende Freikreuzweg (1752-64) und die fünf Tuffsteingrotten zeichnen den Kerbschen Berg – den Kirchberg aus. Eine Wallburg und eine dem heiligen Martin geweihte Kirche aus dem Mittelalter sind hier urkundlich belegt. Jährlich finden Wallfahrten - seit 1961 z. B. die Frauenwallfahrt - zum ehemaligen Franziskanerkloster (1864-1994) auf der Bergkuppe statt.

Duderstadt – Der Geheimtipp.

 

Begeben sie sich in eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands. Duderstadt wird 929 erstmals erwähnt und lässt mit seinen mehr als 600 farbenfrohen Fachwerkhäusern verschiedener Stilepochen Geschichte lebendig werden.

Auch die mittelalterliche Wallanlage ist komplett erhalten und lädt zu einem Spaziergang unter dem Dach knorriger Linden und Kastanien ein. Der Blick auf die Silhouette Duderstadts wird geprägt von den imposanten Türmen der Basilika minor St. Cyriakus und der St. Servatius-Kirche wie auch dem gedrehten Helm des Westerturms, den Erkertürmen des historischen Rathauses und denen der Liebfrauenkirche. Die Schätze gilt es hier in den verschlungenen Gässchen, in den Kirchen und den Ausstellungen zu entdecken.

Schon gewusst?

  • Das Rathaus Duderstadts kann über neun Etagen besichtigt werden und zeigt wie Handel und Stadt im Mittelalter funktionierten. Es ist auch ein Naturschutzgebiet und beherbergt bis zu 700 Fledermäuse.
  • Vom Westturm des Rathauses grüßt zu jeder ungeraden Stunde der „Anreischke“.
  • Begleitet von einem Glockenspiel nickt die skurrile Figur des legendären Festungsbaumeisters den Gästen der Stadt freundlich zu.
  • Die Kirche St. Cyriakus wurde von Papst Benedikt XVI. 2015 zur Basilika minor erhoben.

Tradition

Das Schützenfest hat eine lange Tradition in Duderstadt und findet jährlich um das 2. Wochenende im Juli statt. Der Duderstädter Schützenverein besteht seit 1302 und ist somit eine der ältesten in Deutschland.

 

Heilbad Heiligenstadt – Erholung und mehr

 

Entdecken Sie die Kurstadt Heilbad Heiligenstadt. Aktivurlaub, Wellness oder eine Rehabehandlung - hier sind Sie in den besten Händen!

Ein Bummel durch die Wilhelmsstraße ist die beste Möglichkeit das Flair der Stadt zu genießen. Die historische Innenstadt wird von den drei gotischen Kirchen und den barocken Profanbauten des Jesuitenkollegs geprägt. Das Eichsfeldmuseum und das Literaturmuseum „Theodor Storm“ bieten Interessantes zur Stadtgeschichte oder zu berühmten Persönlichkeiten.  Zum Entspannen und Verweilen laden kleine Cafés und Gaststätten in der Innenstadt ein.
Inmitten der wunderschönen Mittelgebirgslandschaft ist Erholung auf den Wanderwegen rund um Heilbad Heiligenstadt auf jeden Fall gegeben. Landschaftlich sehr reizvoll gelegen, bieten Ihnen die Heiligenstädter Berge „Dün“ und „Iberg“ beste Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen.
Für die kleinen Besucher gibt es Einiges zu entdecken! Im Heiligenstädter Märchenpark warten Aschenputtel, Rapunzel, das tapfere Schneiderlein und viele andere Märchen der Brüder Grimm auf euch. 

Schon gewusst?

  • Der bekannte deutsche Schriftsteller Theodor Storm war von 1856-1864 als Kreisrichter der Stadt Heiligenstadt tätig
  • Der Heiligenstädter Ortsteil Flinsberg ist der geografische Mittelpunkt Deutschlands.
  • Heilbad Heiligenstadt wird auch als Stadt der Möhrenkönige bezeichnet.
  • Die Reha-Fachkliniken für Orthopädie und Innere Medizin genießen einen sehr guten Ruf. 

Tradition

Ein traditioneller Höhepunkt ist die seit mehr als 400 Jahren jährlich, stattfindende Palmsonntagsprozession. Der Leidensweg Christi wird hier in eindrücklicher Form szenisch mit lebensgroßen Figuren dargestellt. Seit 2017 ist die Leidensprozession in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Leinefelde-Worbis
Wolle, Senf und Stadtumbau


Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Leinefelde durch seinen Handel mit Wolle, Haaren, Fellen und Senf bekannt. In den 1960er Jahren wuchs Leinefelde mit dem Bau der Baumwollspinnerei zur jüngsten Stadt der ehemaligen DDR heran.

Heute macht die Stadt durch seinen beispielhaften Stadtumbau weltweit von sich reden. Im Altstadtkern mit denkmalgeschützten Fachwerkbauten entspringt die Leine aus zehn Quellen. Leinefelde ist der Ausgangspunkt für den Leine-Heide-Radweg, der bis nach Hamburg führt. Unweit befindet sich die restaurierte Burg Scharfenstein, die durch ihr ambiente und verschieden Aktionen zahlreiche Gäste anlockt.

Schon gewusst?

  • Die Landesgartenschau wird 2024 in Leinefelde stattfinden.
  • Das Rathaus von Leinefelde befindet sich im früheren Wasserturm der deutschen Reichsbahn. 

Tradition

Das Fest der Lämmerschwänze findet jedes Jahr am Wochenende nach Pfingsten statt. Durch Fell- und Darmhandel kam der Ort Leinefelde einst zu Wohlstand und Ansehen. Die Handelsleute schmückten sich mit einem Lämmerschwanz am Revers und waren weithin als Fellhändler zu erkennen. Daher ist den Leinefeldern der Spitzname „Lämmerschwänze“ geblieben.

Worbis

 

Die Stadt blickt auf eine über 850-jährige Geschichte zurück. Viele repräsentative Bauten und Kirchen sind Zeugnisse der Ortsgeschichte und des Fachwerkbaus. Besonders herausragend und historisch sind das „Rentamt“, ein ehemaliges Kurmainzer Amtshaus, und das Haus „Gülden Creutz“.

Eine der vielen Wipperquellen, die im Bereich des Stadtkerns entspringen, wurde durch eine Einfassung in der Braustraße sichtbar gemacht. Die Wipper speiste in früheren Zeiten viele Brunnen in der Stadt. Besonders gut kann die Wipper am einzigartigen Aquädukt der Büschlebs Mühle besichtigt werden. 
Der Alternative Bärenpark ist eine wunderbare Attraktion für die ganze Familie. Der Park lädt zum Spazieren und Entdecken ein.

Schon gewusst?

  • Die Produktvielfalt der Brauerei Neunspringe können Sie bei einer Führung „So schmeckt das Eichsfeld“ verkosten.
  • Worbis liegt an der deutschen Fachwerkstraße.

Tradition

Der Mühlentag zu Pfingsten findet jedes Jahr in der Büschlebs Mühle statt. Ebenfalls zu Pfingsten wird in der Brauerei Neunspringe das Brauereifest begangen.